alware

Presseinformation vom 9. November 2015

 

Bessere Gebäude, geringere Kosten

Workshop zur Gebäudedeoptimierung zeigt Alternative zum „Bauen nach Norm“ auf

 

Bei einem Workshop mit Planern und Bauexperten am 28. Oktober in Berlin stellte alware, Spezialist für Bauphysik und Gebäudesimulation, eine neue Prognosemethode vor, mit der sich das Raumklima und die energetische Effektivität von Gebäuden optimieren lassen.

 

Wie wäre es, wenn man schon vor dem ersten Spatenstich wüsste, wie sich ein behagliches Klima in jedem Raum des Gebäudes und zu jeder Tages- und Jahreszeit sicherstellen lässt? Und dies mit deutlich reduzierten Investitionen und Energiekosten?

Wer nach der Energie-Einsparverordnung (EnEV) und den einschlägigen Normen baut, verfehlt oftmals beide Ziele. „Normgerechtes Bauen allein garantiert noch kein funktionierendes und energetisch effektives Gebäude“, konstatiert der Physik- Ingenieur und alware-Geschäftsführer Andreas Lahme. Im Gegenteil: „Die Normerfüllung hat zur Folge, dass zu viele Sicherheitsreserven eingebaut werden. Die Folge sind unnötig hohe Bau- und Betriebskosten.“

 

So wenig wie möglich, so viel wie nötig


Bei alware geht man deshalb ganz anders vor: Mit Hilfe einer – weltweit einzigartigen – Prognosemethode werden für jede einzelne Stunde des Jahres sämtliche für das Raumklima relevanten Parameter berechnet und auf dieser Basis das Gebäudeverhalten ganzheitlich simuliert. Damit lassen sich z.B. auch dynamische Wärmespeichereffekte berücksichtigen, die bei den üblichen Mittelwertberechnungen nach Norm verloren gehen. Das Ergebnis: Heizungs- und Kälteanlagen können in der Regel deutlich kleiner ausgelegt werden, ohne dass es im Gebäude zu irgendeiner Zeit ungemütlich wird.

Das von alware entwickelte Verfahren ermöglicht es, beliebige Energiesysteme, von der Solarthermie über die Wärmepumpe bis zum Blockheizkraftwerk, interaktiv zu dimensionieren und miteinander zu verknüpfen, um die effektivste Heiz- und Kühllösung für das Gebäude in Abstimmung mit der Bauphysik zu finden. So ergeben sich neue Optionen, an die der TGA-Planer vorher möglicherweise gar nicht gedacht hat; andererseits lassen sich unliebsame Überraschungen vermeiden, weil die mit einer bestimmten Wahl verbundenen Auswirkungen und Kosten unmittelbar transparent werden.

„Wir bilden das Verhalten eines Gebäudes realitätsnah ab und eröffnen so völlig neue Perspektiven für die Planung wirklich nachhaltiger und wirtschaftlicher Gebäude“, beschreibt Andreas Lahme die Dienstleistung von alware. In seiner Workshop-Reihe mit dem programmatischen Titel „Beyond EnEV“ will das Unternehmen Architekten, TGA-Planer und Baupraktiker sowie Bauherren, Investoren und Nutzer für die neue, ganzheitliche Planungsstrategie gewinnen. Die ersten beiden Workshops der Reihe fanden in den Räumen des Berliner Architektur- und Ingenieurbüros eZeit Ingenieure statt, weitere Workshops sollen im nächsten Jahr bundesweit angeboten werden.

 

Über alware


Der Spezialist für Bauphysik und Gebäudesimulation unterstützt Bauherren, Generalunternehmer, Architekten und Fachplaner bei der Optimierung von Entwurfsplanungen und der Modernisierung von Bestandsgebäuden. Das in Braunschweig beheimatete Ingenieurbüro wurde im Jahr 2001 von Physik-Ingenieur Andreas Lahme gegründet und hat seither über 200 Projekte erfolgreich realisiert.

 

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