alware

Auslegung der Anlagentechnik

Mit der thermischen Gebäudesimulation werden die stündlichen Heizleistungen und Kühlleistungen für das Gebäude ermittelt. Anhand dieser Simulationsergebnisse lässt sich die Anlagentechnik auslegen (die Leistung der Anlagen dimensionieren).

Als Auslegungskriterium verwendet alware für die maximale Leistung den maximalen Tagesmittelwert oder einen Deckungsgrad von 98% der erforderlichen Jahresenergie.

Abb.: Stündliche Leistungen der Heizungsanlage (gesamt) und stündliche Leistungen und Summenkurve der Kühlanlage (gesamt) für das gesamte Gebäude als stündliche Werte und Summenkurve. Hohe Spitzenleistungen sind bei gesichertem thermischem Komfort nur sehr selten nötig.

Abb.: Monatliche Energiebilanz des gesamten Gebäudes. Die Energiebilanz wird für Wärmequellen, Wärmesenken und Anlagen wie solarer Eintrag, Wärmelast aus Personen, Geräteabwärme, Abwärme von künstlicher Beleuchtung, Infiltration, Transmission, Lüftungsanlage, Heizung und Kühlung dargestellt. 

Fazit

Die realistische Auslegung der Anlagentechnik nach Simulation führt zu erheblich kleineren Leistungen als die Auslegung nach Norm – Investitionskosten werden verringert.